Posts mit dem Label Liste werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Liste werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 17. März 2020

Qualitäts-Quarantäne

Sowas hat es in unserem Leben noch nie gegeben. Alles macht dicht, wird abgesagt oder verschoben. Ja, die Corona-Pandemie macht Angst, aber die mutigen Blockmist-Autoren bleiben weiterhin für Sie wachsam und versorgen Sie mit allem, was Sie wissen müssen.
Haben Sie keine Angst um mich, ich schreibe aus meinem Atombunker im Garten. Das Internet ist derzeit unsere einzige Kommunkationsmöglichkeit neben dem Morsen.

--. . .. .-..

Tja, was man hier so alles findet.

Jedenfalls wollte ich Ihnen etwas Inspiration für die Zeit Zuhause geben. Denn sehen Sie es mal so: Während draußen alles still steht, können Sie endlich mal alles machen, wozu Sie sonst nicht gekommen sind.


Hier die 10 ultimativen Tipps, wie aus Quarantäne Qualitäts-Quarantäne wird

1. Treffen Sie sich mit Freunden.

Ah ne! Stimmt ja. Nein, lassen Sie das.


2. Waschen Sie sich die Hände

Endlich haben Sie Zeit, sich gründlich die Hände zu waschen. Tun Sie das bitte auch.


3. Spielen Sie "Gelbes Auto"

Sie wissen schon. Wenn ein gelbes Auto vorbeifährt, dürfen Sie wen hauen.


4. Sagen Sie fünf mal ganz schnell hintereinander Quarantäne

Und überlegen Sie sich dann, ob das wirklich so heißt.


5. Schreiben Sie Kundenrezensionen

ENDLICH können Sie den Nasenhaarschneider von Amazon und das 10-Bett-Hostelzimmer in Neapel bewerten und in jeder Kategorie ausführlich beschreiben.

6. Räumen Sie mal wieder auf

Warten Sie - ist das echt ein nützlicher Tipp? Dann lieber schnell zum nächsten Punkt.


7. Lungern Sie rum 

Wenn nicht jetzt, wann dann?


8. Kaufen Sie Klopapier.  

Das wird Sie auf jeden Fall eine Weile beschäftigen.


9. Schreiben Sie für Blockmist.

Sie haben da doch bestimmt eine ganz tolle Idee im Kopf, die Sie schon lange umsetzen wollten! Dann schauen Sie mal hier.


10. Machen Sie einen Persönlichkeitstest

Ja, richtig gelesen! In diesen schweren Zeiten habe ich es mit rausgenommen, eine neue Kategorie einzuführen: Den Blockmist-Persönlichkeitstest. Probieren Sie ihn gleich mal aus.



Samstag, 25. Januar 2020

Der Edelstahlbecher aus Burgdorf

Ich habe mir vor zweieinhalb Jahren das Ziel gesetzt in den nächsten zweieinhalbjahren so viel wie möglich von Hannover zu sehen. Ich kannte mich so schon recht gut in der Stadt aus, da ich nicht selten hier bin und auch hier geboren wurde und sowas. Aber, dachte ich mir, da ist doch noch sicher Luft nach oben. Bedingt dadurch, dass ich zwei- und später einmal die Woche dort am Hauptbahnhof umsteigen musste, um nach Burgdorf zu gelangen, klang das machbar. Rückblickend kann ich nun sagen, dass ich erstaunlich viel Neues entdeckt und gelernt habe. Oft nutzte ich die Nachmittage, nachdem ich aus Burgdorf kam und stratzte entweder willkürlich durch die Stadt oder nahm mir etwas spezielles vor. Wenn ich alleine unterwegs war kam ich mal am Mühlenberger Markt vorbei, bestieg den Kronsberg oder lernte die Markthalle schätzen.
Aber ich war nicht immer alleine unterwergs. Natürlich war auch oft der gute Daniel mit dabei.
Und so gab es in der Zeit unter anderem
  • die Lange Nacht der Parkhäuser, 
  • Erkundungen einer alten Kaserne, samt Bengalozündung eines dritten Mannes,
  • einen Beitrag für Galileo
  • die Aussicht von einem Krankenhausdach, welches kurz darauf nicht mehr existierte, 
  • das Abwarten, dass die Polizei vom holländischen Pavillon verschwindet, um da selber hochzuklettern, 
  • das Besichigen sämtlicher Etagen des Ihme-Zentrums,
  • das Warten auf Bewohner, um in diverse Hochhäuser zu gelangen, 
  • den Besuch eines Buddhistischen Klosters, 
  • einen Blick von einem Rohbau auf die Leine, 
  • Bier trinken bei einer Vorlesung im Audimax, 
  • das Durchlaufen von Tunnelanlagen, 
  • eine Suche nach dem spanischen Viertel, 
  • Blödsinn machen mit den Blockmist-Aufklebern 
  • und so weiter. 
Ein Gespräch mit den ukrainischen Bauarbeitern der Villa Nordstern über das Gebäude gab es auch, da waren wir allerdings in Lehrte. Es verschlug uns halt auch mal etwas weiter weg.

Außerdem hatte ich viel Zeit Baustellen zu gucken. So erhob sich vor meinen Augen das DB-Gebäude am Raschplatz und der neue Endpunkt der 10 und 17 wurde eröffnet, der Megahub in Lehrte wurde hochgezogen und mit Portalkränen bestückt, der alte Güterbahnhof wurde zu Jump One und Conti begann den Bau der neuen Zentrale.

Nun muss ich den Weg nicht mehr fahren und ich komme jetzt seltener nach Hannover. Auch der Edelstahlbecher, aus dem ich in Burgdorf immer Kaffe gesoffen habe, und das Kaffe saufen habe ich dort gelernt, steht jetzt bei mir zu Hause. Aber ich warne euch, das war noch lange nicht unser letzter Streich! Schließlich ist noch eine Lange Nacht der Parkhäuser nachzholen! Vielleicht in Hannover, vielleicht auch wo anders, wir werden sehen.

Samstag, 5. Januar 2019

Auf ein Neues!


Hallo Freunde und hallo 2019,



Wie geht es euch? Mir geht es gut. Unglaublich was letztes Jahr so alles ging. Ziemlich viel, was bestimmt damit zu tun hat, dass das Wetter meist mitgemacht hat. Der Block wurde mittlerweile fast 12.000 mal angeklickt und ist 4 Jahre alt geworden und damit schon im Kindergartenalter <3

Ich habe easy 7 Länder besucht und den Kili bestiegen, was ich mir schon jahrelang vorgenommen hatte. Leider musste ich letzteres aber teuer bezahlen, ich bin nämlich beim Abstieg hingefallen, was ich ja letztes Jahr vermeiden wollte. Aber wie das passiert ist muss man sich erstmal geben… Man versucht das ganze Jahr nicht hinzufallen, macht aber trotzdem alles mit: Ich bin gelaufen, geklettert, betrunken rumgetorkelt, bin auf Eisflächen gehüpft und noch vieles mehr. Bei nichts davon bin ich hingefallen, aber dann rutsche ich im Juni (!) auf einer Eisscholle aus. Unglaublich.
Trotzdem war das für mich ein sehr gutes Jahr. Komisch, dass man trotzdem immer das Gefühl hat, man erlebt zu wenig.. 

Daher wird es auch dieses Jahr wieder Zeit für eine neue Liste. Zum Beispiel möchte ich pfeifen lernen, um auch mal unverdächtig wirken zu können und nicht mehr von jeder Streife gefilzt zu werden. Zusätzlich müssen die gescheiterten Punkte vom letzten Jahr nachgeholt werden. Sehen Sie hier, meine Pläne für 2019: 



  •  Lernen wie man pfeift      🗸
  •  In 5 verschiedenen Gewässern baden
  •  2 Halbmarathon laufen      🗸
  •  Produktiver sein      🗸   
  •  Projekt Windrad abschließen      🗸
  •  1 neues Land besuchen
  • Meine Machete schwingen      🗸



Hinzu kommen natürlich die gescheiterten Punkte aus dem letzten Jahr gemäß §3 der To-Do-Listen-Regularien, da habe ich mir ein paar Dinge eingebrockt, denn wer weiß ob ich Brudi jemals wiedersehe…



  • Etwas größeres als 2017 umwerfen (> ein 9 m hoher Baum)      🗸
  • Brudi Matrosi einen ausgeben
  • Etwas lustiges im Anzug unternehmen
  • Traumtagebuch führen
  • Meine UltiMate-Forschungen abschließen
  • Gewitter Fotografieren
  • Nicht hinfallen
  • Einen Kurzfilm drehen



To be continued…
Weitere Ideen von euch? Einfach in die Kommentare!

Samstag, 21. Juli 2018

In Frankreich einmarschieren für Dummies - Der Blockmist-Ratgeber

Sie möchten Ihre Macht demonstrieren und die Franzosen unterwerfen. Leider haben Sie keine Soldaten oder gar eine Armee, mit der Sie über die Grenze gelangen können. Doch im heutigen Schengen-Zeitalter ist das doch alles gar kein Problem mehr! Hier ein paar einfache Schritte, wie auch Sie Emanuel Makrone Angst und Schrecken lehren können:

1) Begeben Sie sich zur Ausgangsposition

Fahren Sie mit dem Zug von Nienburg über Minden, Hamm, Kölle Messe/Deutz nach Koblenz. Hier empfehlen wir einen kurzen Aufenthalt am Deutschen Eck. Weiter mit dem Zug nach Schweich.

2) Jetzt langsam vorrücken

Von Schweich fahren Sie mit dem Rad nun die Mosel entlang bis nach Trier. Wichtig: Bevor Sie die Innenstadt erreichen müssen Sie sich im Industriegebiet verfahren haben. Nach dem Sie dann drei bis 4 Mal dem selben Inlineskater begegnet sind, fragen Sie ihn nach dem Weg. Er wird angeben LKW-Fahrer zu sein und nicht gut deutsch zu sprechen, trotzdem ist er hilfsbereit und navigiert Sie. Rotondor (Kreisel) und dann links. Auch wenn es laut Ihrer Handynavigation nicht ganz richtig ist, und Sie die Mosel verloren haben, erreichen Sie irgendwann Trier.

3) Allgemeinwissen ansammeln um den Feind zu überraschen

Bestaunen Sie die Porta Nigra und die Altstadt. Dann erfahren Sie zufällig, dass Karl Marx in Trier geboren wurde und besuchen sein Geburtshaus. Aus der Pizzaria neben dem Geburtshaus holen Sie sich eine kleine Hawaii für 3,50 € (Achtung: Wirklich sehr klein!) und essen diese vor dem oben genannten Stadttor.

4) Die Dunkelheit ausnutzen

Im Schutze der Finsternis fahren Sie weiter die Mosel entlang und bringen so Kilometer auf die Uhr. Passen Sie auf, dass Ihnen der Wasservorrat nicht ausgeht, denn auch wenn Sie die luxemburgische Grenze erreichen gilt: In Wasserbillig ist es wohl kaum möglich nachts an billiges Wasser ranzukommen.

Ihre Vorräte werden knapp!

5) Falsch abbiegen

Versuchen Sie nicht perfekt zu sein, das wirkt unsympathisch. Anstatt der Mosel zu folgen, folgen Sie jetzt der Sauer bis nach Langsur, wo sie sich auf einer Parkbank zur Ruhe legen sollten. Sobald der Morgen graut, geht es weiter. Beim fahren hört dann auch das Zittern wieder auf. Und wundern Sie sich nicht zu stark, dass Luxemburg links liegt, was ja eigentlich schon nicht richtig sein kann. An diesem Morgen erreichen Sie ein anderes Minden und anschließend das bezaubernde Echternach (L). Ein Blick auf eine öffentliche Karte bei den öffentlichen Toiletten enthüllt Ihnen, wie schlecht Ihr Orientierungssinn ist.

6) Umdrehen

In Echternach wenden Sie und fahren die 25-30 km auf der luxemburgischen Seite zurück nach Wasserbillig, um dann weiter der Mosel zu folgen.

7) Keine Zeit verlieren

Jetzt wird Dampf gemacht. Auf der luxemburgischen Seite fahren Sie durch eine Baustelle einer gut befahrenen Straße und wechseln vor lauter Verwirrung auf die linke Straßenseite, wo einst der Radweg war und jetzt die Autos fahren, da rechts gebaut wird. Das verwirrt auch sicher auch schon einige Franzosen in ihren Zitroens und Renos. Wechseln Sie besser auf die entspanntere deutsche Seite. Staunen Sie auf der Höhe von Nennig, dass Sie schon das Saarland erreicht haben. Darauf hin erreichen Sie bald Perl.

8) Die richtige Seite wählen

Rüber nach Schengen. Fahren Sie kurz zum Hafen runter und informieren Sie sich über den Austragungsort des Abkommens (siehe Punkt 3). Nun geht es weiter zur französischen Grenze. Das sieht noch weit aus! Versuchen Sie es von der deutschen Seite.

9) Kraft sammeln

Ruhen Sie sich aus und essen Sie etwas. Gleich hinter dem Bahnhof Perl liegt der Grill Dreiländereck. Sicher hat Perl mehr zu bieten als diese Bude, aber Sie sind so ausgehungert und kaputt, dass Sie sich jetzt alles reinpfeifen würden. Danach noch Rewe, Wasser holen und los.

10) Der Grenzübertritt

Jetzt geht es rüber nach Apach! Mit den letzten Kräften erreichen Sie Frankreich. Geschafft! Nun, da Sie alles erreicht haben, können Sie hier ruhigen Gewissens umdrehen und Ihren Rückweg antreten.

Sie könnten jetzt in Perl in den nächstbesten Zug einsteigen oder:

Wie sind Sie hierhergekommen?
Sie möchten sich noch die Saarschleife reinziehen. Schieben Sie Ihr Fahrrad von Perl über Oberperl bis zu dem Punkt, wo der Radweg aufhört. Fahren Sie mit gut Glück durch den Wald. Sie erreichen wieder festen Boden und fahren durch die Felder. Sie fahren über einen Feldweg und entdecken eine Burg und fahren durch einen kleinen Wald um zu ihr zu gelangen. Es ist die Château de Malbrouck. Sie Trottel haben sich verfahren und sind wieder in Frankreich! Rätselraten, wie es zurückgeht. Der Umweg über einige Dörfer kommt nicht in Frage. Über Manderen und Tunting (es ist hier sehr ruhig. Zu ruhig) geht es unter der A8 her und ein deutsches "Nur für Anlieger"-Schild o. Ä. verrät Ihnen, dass Ihr eigentlich hoffnungsloser Plan aufgegangen ist. Auf dem Weg zur Saarschleife überholen Sie mit Ihrem Rad noch zwei kleine Trecker, ganz zur Belustigung der Leute auf den Anhängern. Ein völlig bescheuerter Weg über Nohn und Dreisbach führt Sie über die auch nicht wirklich kluge Deltstraße zur Saar. Sie fahren nun bis zur Schleife und bestaunen Sie von unten. Zur Aussichtsplattform geht es ganz woanders lang. Schlafenszeit. Wieder Parkbank. Die ganze Zeit prasseln Eicheln o. Ä. herunter und Viecher sind im Gebüsch unterwegs. Schlaf ist für die Schwachen. Sie sehen ein sehr helles, nicht blinkendes Objekt am Himmel und vermuten sofort, dass es nur die ISS sein kann (einen Tag später lesen Sie dann bei
Sobald Sie da sind wissen Sie: Er kam, Saar und siegte.
Twitter, dass sie an dem Abend wirklich zu sehen war). Nach vielleicht 1, 2 Stunden Schlaf geht es hoch zur so genannten Cloef. Nach wieder gut 2 Stunden Rad durch menschenleeren Wald hochschieben und in Orscholz rumirren erreichen Sie dann ein wundervolles Panorama, welches sich auf jeden Fall gelohnt hat. Anschließend fahren Sie 2200 Meter mit 13% Gefälle Downhill Richtung Mettlach Bahnhof. Lassen Sie sich nicht vom fehlenden Radweg und dem LKW-Verkehr abschrecken. Die Straße ist sicherlich für Fahrräder zugelassen. Vorbei an Villeroy & Boch geht es rechts Richtung Bahnhof. Dort geht Ihr Weg wieder zurück über Trier, Konstanz, und so weiter mit einer kleinen Fresspause in Wuppertal-Oberbarmen nach Hause.

Die Verbreitung, das Kopieren sowie das Vervielfältigen von Inhalten aus dem Blockmist-Ratgeber wird strafrechtlich empfohlen.


 

Mittwoch, 3. Januar 2018

Der Kurs für 2018

 Ahoi Kameraden,

Das Jahr 2017 liegt zurück und die Pläne für 2018 verdichten sich. Gute Vorsätze und Ideen haben sich im Laufe des letzten Jahres gesammelt, daher kommt hier meine To-Do-Liste für 2018:

  •           Einen Halbmarathon schneller als letztes Jahr laufen (✓ 08.04.)
  •           Den Kilimandscharo besteigen (✓ 20.06.)
  •           7 Länder betreten (Polen, Türkei, Tansania, Sansibar, Österreich, Italien, Tschechien)
  •           Etwas größeres als letztes Jahr umwerfen (> ein 9 m hoher Baum) x
  •           Brudi Matrosi einen ausgeben x
  •           Eine (richtig) gute Tat vollbringen
  •           Etwas hohes empor klettern (✓ 06.04.)
  •           Ein exotisches Tier berühren (✓ 15.06.)
  •           Etwas lustiges im Anzug unternehmen
  •           Traumtagebuch führen
  •           Meine UltiMate-Forschungen abschließen
  •       Tunneling (✓ 15.03.)
  •       Bredero Hochhaus besteigen (25.05.)
  •       Gewitter Fotografieren

Hinzu kommen natürlich die gescheiterten Punkte aus dem letzten Jahr gemäß §3 der To-Do-Listen-Regularien:

  •           Nicht hinfallen (x 20.06.)
  •           Einen Kurzfilm drehen x

Und als wäre das nicht genug werden demnächst noch nach §4 der To-Do-Listen-Regularien einige Punkte aus einem Hut gezogen, Fortsetzung folgt also…

Mittwoch, 4. Oktober 2017

§§ Die To-Do-Listen-Regularien §§ - Der Blockmist-Ratgeber

Liebe Freunde der Selbstgemachten Probleme und Herausforderungen,

Wir alle kennen sie, wir alle lieben sie. Manchmal treiben sie uns in den Wahnsinn und verschlimmern den ohnehin kaum auszuhaltenden Alltagsstress. Doch am Ende des Jahres will man ja etwas in der Hand haben. Etwas, das man vorzeigen kann, um stolz zu präsentieren, dass das zurückliegende Jahr doch zu etwas gut war.

Sie haben es vermutlich schon erraten, die Rede ist von den guten alten To-Do-Listen. Man schreibt Sie am Anfang des Jahres und macht sich dann an die Arbeit sie zu erledigen.
Doch obwohl wir jedes Jahr aufs Neue die Herausforderung suchen, schleichen sich bei Laien regelmäßig schwerwiegende Fehler ein, die eigentlich zum Ausschluss des restlichen Jahres führen sollten.

Damit Sie sich nicht vor Ihren Freunden und Bekannten bis auf die Knochen blamieren müssen, haben wir hier die wichtigsten To-Do-Listen-Regeln aufgelistet!


§1 Leistung muss auf Ansage erbracht werden!

Der Irrglaube: „Da mein Tretboot gerade von zwei wilden Schwänen angegriffen wird, könnte ich das doch mal schnell auf meine To-Do-Liste setzen. Das wird am Jahresende der Brüller!“

NEIN! Es ist natürlich nicht erlaubt die To-Do-Liste nach Belieben spontan auszuschmücken, nur weil mir gerade auffällt, dass ich gleich etwas Abgefahrenes machen werde, was sich gut auf meiner Liste macht. Wenn dem so wäre, dann würde auf meiner persönlichen Liste auch noch so einiges mehr stehen, wie z.B. an einem einzigen Tag mehr als einmal von einem Auto angefahren werden, mit einem Boot rauszufahren nur um auf einer einsamen Insel mein Geschäft zu verrichten oder eine Fehde mit einem Hotel beginnen. Spontane Dinge passieren einfach und das soll so bleiben. Damit kann man nicht mal meine Oma beeindrucken, also echt!
Da es jedoch grundsätzlich möglich sein sollte nachträglich Punkte zu seiner To-Do-Liste hinzuzufügen, müssen hier klare Regeln geschaffen werden. Ich schlage daher vor, dass nachträgliche Änderungen erst nach 4 Wochen angegangen werden dürfen.


§2 Suchen Sie die Herausforderung!

Der Irrglaube: "Warum sollte ich mich mit schweren Dingen stressen? Leichte Herausforderungen kann ich schnell und nebenbei abhaken!"

Und damit alltäglichen Quatsch auf die Jahresliste setzen? Ich glaub ich spinne! Wer das tut hat den Sinn der To-Do-Liste nicht verstanden. Das was du auf deine Liste setzt, sind Dinge von denen du noch nicht wirklich weißt, wie und wann (und meistens auch warum) du sie abhaken willst.
Wie zum Beispiel dieses eine Baugerüst am Steintor, von welchem man sicherlich einen sinnigen Ausblick genießen kann. Einfach mal rauf da! Und Wolltest du schon immer mal Didgeridoo spielen? Geh es an! Oder ist es dein Traum einen gepflegten Schluck aus dem Ganges zu nehmen? Das kann doch nicht schaden!
Und wenn du das alles geschafft hast, kannst du am Ende des Jahres stolz auf dich und deine Leistung sein. Die To-Do-Liste bietet nun einmal Platz für die besonderen Dinge. Oder willst du am Ende des Jahres nur stolz auf Kinderkram sein? Ich glaube kaum..


§3 Nichts geht in Vergessenheit!

Der Irrglaube: „Wenn ich etwas auf meiner Liste nicht abhaken kann, dann ist das doch gar nicht schlimm.“

DOCH! Manche mögen es lieber lang, andere eher kurz. Die Rede ist natürlich von dem Umfang der Liste.
Es ist natürlich respektabel, wenn Sie sich vornehmen eine Seitenlange Liste mit den unmöglichsten Aufgaben in einem Jahr abzuarbeiten, aber das muss erstmal geschafft werden. Und falls nicht, wird es eben noch einmal versucht, denn: Nicht erledigte Aufgaben sind niemals vom Tisch und werden ins nächste Jahr übertragen!
Lassen Sie sich lieber Aufgaben einfallen, die sowohl im Umfang als auch im Schwierigkeitsgrad in einem Jahr machbar sind. Wenn Sie sich beispielsweise auf die Kappe schreiben wollen von einem Delphin ein Highfive zu bekommen, dann ist dies nicht nur schwierig, sondern wird sie im schlimmsten auch noch für den Rest ihres Lebens begleiten, bis Sie es dann vielleicht doch irgendwann abhaken können.
Die Empfehlung der Redaktion lautet daher: In der Kürze liegt die Würze!


§4 Erhöhen Sie den Schwierigkeitsgrad

Sie haben schon eine Liste geschrieben, die allen Kriterien entspricht und möchten gerne weitere Punkte aufnehmen, doch Ihnen fällt nichts mehr ein?

Kein Problem, lassen sie Ihre Freunde den Schwierigkeitsgrad für sich erhöhen. Sie denken das ist unfair, da Ihre „Freunde“ Sie bestimmt mit den gemeinsten Aufgaben in die Pfanne hauen wollen? Solche Freunde kennen wir und haben das daher bereits bedacht, hier ein Vorschlag:
  1. Schritt: Setzen Sie sich mit anderen Freunden der gepflegten To-Do-Listen zusammen. 
  2. Schritt: Jeder schreibt anonym eine (oder mehrere) kreative und machbare Aufgabe(n) auf ein Stück Papier. Die Zettel werden in einem Hut gesammelt.
  3. Das Losglück entscheidet, wer welche zusätzlichen Aufgaben zu erledigen hat.
Der Clou: Da jeder auch seinen eigenen Zettel ziehen könnte, ist man bestrebt sich faire Aufgaben einfallen zu lassen!


Steht auf Ihrer To-Do-Liste zufällig, dass sie einen Schwur leisten wollen?! Dann ist das hier Ihre Gelegenheit! Schwören Sie auf alles was Ihnen heilig ist, dass Sie diese Regeln einhalten werden und schon ab dem nächsten Jahr an einer qualitätsgeprüften ToDo-Liste arbeiten!

Hinweis: Die in diesem Beitrag erwähnten Beispiele beruhen allesamt auf realen To-Do-Listen oder Begebenheiten und sind keineswegs fiktiv. Verbesserungsvorschläge werden entgegengenommen und unter Umständen auch gelesen.

Mittwoch, 13. September 2017

Machbarkeitsstudie für Projekt GoPro-Flaschenpost

Grundgedanke: Eine Flaschenpostreise in Bildern aus der Flasche festhalten
Umsetzung: Eine Actioncam in einem Behältnis ein Zeitraffer erstellen lassen.

Was benötigt wird: Gefäß, Kamera, Stativ, Powerbank, Gewichte

Probleme:
  1. Gefäßmaße
  2. Akkuleistung
  3. Speicherkapazität
  4. Bildqualität
  5. Streckenführung
  6. Wiederbeschaffung
Problembehandlung:

1. Eine große Öffnung wird benötigt, oder die Technik muss anderweitig eingeführt werden (z. B. aufschneiden, Risiko wäre Wassereintritt durch undichte Stellen und Gefahr der Sichtverschlechterung)

2. Es wird eine externe Energiequelle, am sinnvollsten eine Powerbank, benötigt. Maße müssen für das Gefäß geeignet sein. Eine GoPro nimmt nur ca. 3,5 Stunden mit einem Akku auf, eine Powerbank lässt sich aber währen den Aufnahmen anschließen.

3. Größte Speicherkarte, kleinster Intervall für das Zeitraffer. Sicher verdaut nicht jede Actioncam jede Speicherkartengröße und wechseln geht auch schlecht. Im Noffall müsste die Qualität drunter leiden.

4. Das Behältnis sollte, wie eine Boje, unten schwer sein, damit die Kamera gerade schwimmt. Sand könnte sich eignen, sollte aber wie bei einem Sandsack abgefüllt werden.

5. Breiter Fluss mit wenig Aneckmöglichkeiten, wie z. B. ein Kanal (Mittellandkanal). Allerdings darf das Behältnis nicht den Schiffsverkehr stören. Schon aus Gründen der eigenen Sicherheit. Da eignet sich eher ein nicht befahrener Fluss (z. B. Aller). Auch Schleusen und Dämme könnten durchaus Probleme bereiten. Vor Wildwasserfahrten müsste die Kamera gut gesichert werden.

6. GPS-Ortung, Schreiben mit Anschrift und des Absenders. Die Gefahr des Verlustes des Equipments bleibt aber immer hoch. Bei dauerhafter Ortung könnte man aber vor der Kamera am Ziel sein um sie aus dem Nass zu fischen.

Fazit: Könnte irgendwann mal umgesetzt werden, aber wird, sehen wir es realistisch, nicht kommen. Dazu ist der Aufwand zu groß, auch wenn mir der Gedanke gefällt.
Falls sich jemand die Idee kauen möchte: Bitteschön!


Dienstag, 1. August 2017

Was man in drei Monaten machen kann

Drei Monate lang, von Mai bis einschließlich Juli, hatte ich frei. Da erlebt man so einiges, sage ich euch. Vieles hatte ich mir vorgenommen, vieles kam spontan.
Hier ein beispielhafter Auszug aus dem Erlebten:

In den drei Monaten habe ich
  • den DIN-Platz in Berlin entdeckt
  • Stettin für weniger schön empfunden als gedacht
  • in Breslau den Fahrplan nicht geschnallt
  • die Schneekoppe erklommen
  • mir Fieber o. Ä. aufgrund falscher Kleideung auf der Schneekoppe eingefangen
  • mich in Brünn mit dem letzen Bus am Flughafen verirrt
  • das völlig unterschätzte Budapest vom Berg aus bestaunt
  • mir in Transsilvanien für billig Geld einen Sub gegönnt
  • meine Füße ins Schwarze Meer gehalten
  • Ljubljana viel zu kurz besucht
  • im Zug nach Rom gepennt
  • mich in Salzburg vor einer Schlange erschreckt
  • in München einen alten Bekannten und Lutz van der Horst getroffen
  • an Vatertag am Wellier Kolk Bier getrunken
  • auf den Schienenersatzverkehr in Leese gewartet
  • den Schienenersatzverkehr in Leese nicht verstanden, verpasst und mich aufgeregt
  • Hannover von Leinhausen bis Anderten mit dem Rad erkundet
  • zum zweiten Mal in meinem Leben in der Fischhalle in Heiligenhafen gegessen
  • in Bad Segeberg das Lied "Das Segewerk Bad Segeberg" gehört
  • ein Boot in einem schwedischen See gesteuert
  • in Grömitz am Strand gezeltet
  • Krempel auf dem Flohmarkt verkauft
  • in der Sauna im Tropicana gelungert
  • in Cuxhaven den Roten Knurrhahn für eklig gehalten
  • das Life in Ströhen hoffentlich zum letzten Mal besucht
  • mir die A7 von Walsrode bis Hamburg gute 1000 Mal verinnerlicht
  • den Weg zur Kieler Woche in einem Cabrio zurückgelegt
  • Samy Deluxe auf der Kieler Woche gesehen anstatt Madsen
  • Fieber o. Ä. bekommen wegen dem Cabrio fahren
  • in Ahlem an der Schleuse mit Fiber o. Ä. gehangen
  • auf dem Hurricane ein Gewitter erlebt
  • auf dem Hurricane Bier getrunken
  • auf dem Hurricane wegen der Krankheit meine Stimme verloren
  • mit dem Fahrrad über 400 Kilometer bis zur Elbe und zurück hingelegt
  • an der Elbe einen netten Menschen getroffen
  • in Lauenburg die altehrwürdige Palmschleuse kennen gelernt
  • ein Bett für die Schwester aufgebaut
  • die Breminale verlassen um ins Viertel zu gehen
  • auf dem Weg ins Viertel eine wirre Kunstausstellung besucht
  • auf dem Neuenkirchener Open Air mit der Alex Mofa Gang geschnackt
  • auf dem Neuenkirchener Open Air Bier für 1 € nicht abschlagen können
  • das alte Conti-Gebäude in Hannover erklommen
  • festgestellt, dass Dodenhof anders aussieht als beim letzten Besuch
  • beim Griechen in Rehburg gegessen
  • den Schaufelradbagger und Die Antwoord auf dem Melt gefeiert
  • auf dem Melt Flunkyball gespielt
  • in Zürich 28 Franken für einen Hawaiiburger bei Hooters ausgegeben
  • mich in München vor dem Regen versteckt
  • auf einem Bad Religion-Konzert gepogt
  • den letzten Zug nach dem Bad Religion-Konzert nach Hause verpasst
  • zig Dacia Duster fotografiert
  • in einem Windkraftpark gegrillt
  • einen John Deere 6150R gefahren

Auch wenn ich nicht alles geschafft habe, was ich machen wollte, kann sich das durchaus sehen lassen. Jetzt müssen wieder die gutem alten Wochenenden ran,

Sonntag, 23. April 2017

Deutsche Sprache (vereinfacht) - Anleitung zur light version

Die Wurzeln unserer deutschen Sprache sind uralt und befindet sich seit Anbeginn im stetigen Wandel. Ich vertrete die Meinung, dass man all den hundert Jahren nun einmal das geschriebene und gesprochene Wort bereinigen sollte. Das würde der Sprache zwar ein Stück die Seele rauben, aber zum Wohl aller nachfolgenden Generationen sollte man es trotzdem machen. Dazu habe ich mir ein paar Vereinfachungen rausgesucht, die man in den kommenden 50 bis 100 Jahren in die Tat umsetzen sollte. Vielleicht durch einen fließenden Wechsel, also eine Neuerung nach der anderen einführen. In dem Zeitraum wären noch beide deutsche Sprachen gültig.

Alle Punkte sind  noch nicht ausgereift, und dienen nur als mögliche Beispiele, da ich nun auch nicht alle Regeln der Sprache beherrsche. Falls das hier mal ein Germanistikstudent oder sowas in der Art lesen sollte, der von der Idee was hält, dann können wir gerne daran arbeiten.

1. Artikel reduzieren

Vergessen Sie der und die: Es gibt nur noch das als einzigen Artikel. Dies stellt wohl die wichtigste und effektivste Änderung dar, da wir uns hier sinnfreies auswendiglernen sparen. Englisch dient uns hier als Vorbild.

2. Buchstaben streichen

Vorne weg das ß. Leicht durch ein Doppel-S zu ersetzen (Alternative Variante: Alle Doppel-S durch ß ersetzen). Auch den Buchstaben v kann man grundsätzlich durch f oder w tauschen.  Das selbe gilt für q, bzw. qu= k. In Fremdwörtern oder Eigennamen wären sie natürlich weiterhin erlaubt. Über die Umlaute kann man streiten, würde ich allerdings drin lassen.

3. Zahlen umdrehen

Womit ich selber gelegentlich Schwierigkeiten habe sind mehrstellige Zahlen. Dreiundsiebzig zum Beispiel wäre in Deutsch (vereinfacht) die Siebzigunddrei.

4. Ch und sch verkürzen

Wie im Dänischen das Doppel-A durch ein Å ersetzt wurde, sollten wir das ch und sch durch nur einen Buchstaben ersetzen. Beispiel für einen Buchstaben: Ch = Ć, Sch = Ś

5. Nomen werden klein geschrieben

Hat den Vorteil, dass es zu keinen Problemen mehr mit nominalisierten Verben und Adjektiven kommt. Satzanfänge und Eigennamen behalten ihre Großbuchstaben.

5. Semikolon fällt weg

 Benutzt kaum einer, kann ansonsten durch einfache Satzumstellung umgangen werden.

6. Aussprache von St und Sp

Diese Buchstabenkombis sollten wieder die klassische Aussprache erhalten. Wie zu Omas Zeiten ohne das sch.

7. Den Plural vereinfachen

Jede Mehrzahl endet auf -s, -e oder -n, ohne den Singular weiter zu verfremden.
Beispiele: Fensters, Fernsehrs, Schranke (von Schrank), usw.

Beispieltext:


Wer reitet so spät durch naćt und wind?
Es ist das fater mit seinem kind.
Er hat das knaben wohl in dem arm,
Er fasst ihn sićer, er hält ihn warm.

Sie sehen: Es ist gar nicht so schlimm wie es scheint. Die Umsetzung ist auf lange Sicht gesehen notwendig und macht die deutsche Sprache so wieder konkurrenzfähig.

Weitere Überlegung war noch der Wegfall der Sie-Form bei Anreden. Auch hier ein Vorbild des Englischen. Jeder wird nur noch geduzt. Halte ich aber für schwierig umzusetzen.

Falls es noch weitere Vorschläge gibt, sagen Sie es mir, ich werde meine Liste dementsprechend erweitern.
bzw.
Falls es noch weitere forśläge gibt, sag es mir, ich werde meine liste dementsprechend erweitern.

Dienstag, 21. März 2017

Scheiße bauen, ohne erwischt zu werden - Der Blockmist-Ratgeber

Träumen Sie davon Scheiße zu bauen, ohne erwischt zu werden? Nun, das stellt gar kein Problem da. Was vielen Menschen und wahrscheinlich auch Ihnen dabei im Wege steht, ist die Angst vor den Konsequenzen. Das ist ganz normal, Ärgern Sie sich nicht. Wir haben für Sie wieder vier Punkte zusammengesucht, in denen wir Ihnen erklären, wie sie Blödsinn machen können, ohne dafür Büßen zu müssen. Wichtiger Hinweis: Bei unseren Taten geht es um Banalitäten, wie z. B. ein Dixi umzuschmeißen. Diebstahl, Körperverletzung, etc. ist für den Blockmist ein No Go, aber das sollte selbstverständlich sein.

Die folgenden Punkte geben keine Gewährleistung für den Erfolg und dienen nur als Anhaltspunkte. Aber fangen wir erstmal an:


1) Ruhe bewaren, natürlich wirken

Bleiben Sie sowohl vor als auch nach der Tat ganz natürich. Falls Sie mitten in der Nacht beispielsweise in Buxtehude einen Klingelstreich an einem Mehrfamilienhaus absolvieren, dann ist es die natürliche Reaktion wegzurennen. Klar, entfernen Sie sich schnell vom Zielort, aber bleiben Sie unauffällig und vor allem: Halten Sie die Lage im Blick! Werden Sie nervös, machen Sie Fehler und übersehen vielleicht einen Menschen oder eine Kamera. Und falls Sie wirklich erwischt werden sollten, ist es immer gut einen Fluchtweg oder eine gute Ausrede (je nach schwere der Tat und Ortskenntnissen) vorzubereiten. Allen in allem ist es meistens aber gar nicht so schlimm wie gedacht. Merke:
Ein kühler Kopf ist die halbe Schandtat.

2) Das Unerwartete tun

Auf eine Tat, die keiner erwartet wird sich auch keiner vorbereiten. Soweit die Theorie. Das passende Beispiel: Dino-Park Münchehagen. Mehrere Anzugträger steigen über einen Zaun um für ein Foto gegen die Dinos zu kämpfen. Wurden Sie erwischt? Mitnichten, damit rechnet schließlich niemand. Ein gewisses Risiko besteht immer, aber bei so geringen Konsequenzen wie im geschilderten Fall (Super-Gau wäre wohl der Rausschmiss aus dem Park) ist das nicht weiter tragisch. Es kann auch helfen, eine Aktion total offensichtlich zu vollführen, dazu ein Beispiel in Punkt 3. Je absurder Ihre Idee, desto besser stehen Ihre Gewinnchancen. Diese Aussage steht ein wenig in Konflikt mit dem ersten Punkt, die Gewichtung muss dementsprechend situationsabhängig abgewägt werden. Nichts desto trotz gilt:
Sein Sie kreativ, vermeiden Sie berechenbare Taten.

3) Der richtige Ort zur richtigen Zeit

Ein ganz klarer Punkt vorweg: Nachts auf dem Land kann man sehr viel mehr Mist bauen als tagsüber in der Stadt. Nicht, das Blödsinn in der City nicht möglich ist, aber schwieriger ist es alle mal. Falls Sie zum Beispiel ein Straßenschild demontieren möchten (natürlich keine sicherheitsrelevanten Schilder, das sollte man nicht tun), ist das auf dem Dorf um zwei Uhr nachts kein Problem. In der Stadt allerdings gelingt sowas nur mit einigen Tricks (siehe Punkt 1 und 2): Schrauben Sie das Schild einfach tagsüber in aller Öffentlichkeit ab. Ziehen Sie sich dazu vielleicht noch eine Warnweste an, damit Sie ein wenig Stadtangestellter-Flair haben und ab in den Kofferraum damit. Funktioniert besser, wenn Sie in einer renterfreien Zone unterwegs sind. Die Alten sind da skeptischer, wenn sich was in der Nachbarschaft tut. Schnell ist der Finger an der Wählscheibe. Einmal in Kurzform:
Wenn Ort und Zeit nicht passen, könnte Raffinesse helfen.

4) Die Tat verschweigen

Ein Gentleman schweigt und genießt. Sein Sie nicht so leichtsinnig und posten Sie Ihren Sieg gegen Recht und Ordnung im Internet oder erzählen es irgendwelchen Quatschtüten, die eigentlich Ihre Freunde sein müssten. Ganz schnell könnte es im Nachhinein unangenehme Folgen für Sie geben.
Negativbeispiel Kröpke-Center in Hannover, 2010: Vier Jugendliche verwüsteten die dritte Etage eines Gebäudes in der Hannover-City. Sie kamen damit auch davon. Doch die Jugendlichen kamen Tags darauf zurück um vor einem Kumpel mit der Tat anzugeben. Ein Passant beobachtete die Situation und rief die Polizei. Millionenschaden. Genauso sollten Sie alle Beweise, vor allem von Ihrem Schauplatz beseitigen. Ein Beispiel besagt: Wer hinter der Grundschule grillt, weil es regnet und die Schule überdacht ist und seinen Scheiß NICHT wegräumt, der kann sich darauf gefasst machen nicht mehr oft hinter der Grundschule grillen zu können. Und genau deswegen:
Behalten Sie Ihre Tat im vertraulichem Umfeld. ...und ...zerstören Sie bitte keine Einkaufszentren.

Ich hoffe, wir konnten Ihnen Mut machen ein klein wenig Ärger in die Welt zu setzen, ohne jemandem dabei zu schaden. Sobald Sie dann endlich zuschlagen, werden Sie merken: Scheiße zu bauen ist wesentlich einfacher als es scheint.

Samstag, 4. März 2017

To do Listen

Hallo Menschen,

Ja, die To do listen..
Wichtig wie eh und je.
Gehen immer, Egal ob jung oder alt.
Manchmal vergisst man allerdings wie wichtig eine solche Liste sein kann, um am Jahresende sagen zu können
"Dieses Jahr war übelst abgefuckt!"
Oder "Dieses Jahr war übelster abfuck.."
Ich bin zwar etwas spät dran aber hier ist erstmal meine aktuelle:

[ ] Etwas aus der Liste abhaken
[ ] Aus dem Ganges trinken
[ ] In den Ganges kotzen
[ ] 2 Länder in einem Jahr besuchen
[ ] 3 Länder in einem Jahr besuchen
[ ] 4 Länder in einem Jahr besuchen
[ ] 5 Länder in einem Jahr besuchen
[ ] Polarlichter sehen
[ ] Ein neues Boot kaufen
[ ] Anbooten
[ ] Angrillen
[ ] Mehr grillen als letztes Jahr
[ ] Einen Baum fällen
[ ] Einen noch größeren Baum fällen
[ ] Einen Berg besteigen
[ ] Im Wald überleben
[ ] Mich weiterbilden
[ ] Jemanden richtig fertig machen
[ ] Bungee springen
[ ] Auf einen Baum klettern
[ ] Einen Dokumentarfilm drehen
[ ] Eine synchron Stimme sein
[ ] Einen Film drehen
[ ] Jemanden den Tag versauen
[ ] Jemanden den Geburtstag versauen
[ ] Einem Delphin ein high5 geben
[ ] 35 d lungern
[ ] Schleuse lungern
[ ] Stromo lungern
[ ] Bauwagen lungern
[ ] Am Gymnasium auf den Turm klettern
[ ] An einer Klippe hängen
[ ] Fast sterben
[ ] Lost place finden
[ ] Lost place dokumentieren
[ ] Ein Bier selber brauen
[ ] Einmal richtig zudröhnen
[ ] Pilot werden
[ ] Ein trinkpäkchen trinken
[ ] In einem Riff schnorcheln/tauchen
[ ] Atlantis besuchen
[ ] Einen Schwur leisten
[ ] Trampen
[ ] Didgeridoo spielen
[ ] Einen Karma von 50.000 erreichen
[ ] Ein Autorennen gewinnen
[ ] Jemanden vor einer blöden Idee bewahren
[ ] Jemanden bei einer blöden Idee bestärken
[ ] Einmal auf die Schnauze fallen
[ ] Ausziehen
[ ] Irgendwo einziehen
[ ] Heißluftballon fliegen
[ ] Etwas mit einem wetterballon in den all schießen
[ ] Ein wildes Tier zähmen
[ ] Darauf reiten
[ ] 360° Panorama
[ ] Tag zu Nacht Panorama
[ ] Trolltunga schaffen
[ ] Jemanden etwas beibringen
[ ] Von einem fremden Kind Papa genannt werden
[ ] Auto waschen
[ ] Auf ein Dach klettern
[ ] Mit Quallen werfen
[ ] Mit einem Besen fliegen
[ ] Mit einem Staubsauger zum Strand
[ ] Die harpune wieder flott machen
[ ] Eine Blume Essen
[ ] Einen Lachs wie ein Grizzlybär fangen
[ ] Einen Trend setzen
[ ] Einen Hummer aussuchen und essen
[ ]
Ich bin damit noch nicht zufrieden und hätte gerne mehr, noch aufregendere
Punkte auf der Liste.

Ihr könnt euren Teil dazu beitragen und ich werde mein bestmögliches daran geben eure und auch meine Punkte abhaken zu können.
Natürlich werde ich, wenn erwünscht, Beweis Videos dazu bereitstellen.

Gute Nacht Menschen
Auf eine gute Zusammenarbeit 😁

Dienstag, 29. November 2016

Das Queen-Experiment

Ich hab da mal einen Test mit der Jodel-App gemacht, einer App, in der man kleine Texte (Jodel) schreiben kann, die nur im nahen Umfeld und ohne Namen des Schreibers (Jodlers) gesehen werden können. Die Jodel können bewertet werden, bei -5 verschwinden sie. Die Original-Poster werden in den Kommentaren der Jodel mit OJ (Originaljodler) angezeigt.
Ok, und auf dem Windows Phone heißt die inofizielle App "Wodel", aber das spielt ja keine Rolle.

Ich war also in mehreren Städten, Orten und Dörfern unterwegs und bat die Leute

Bitte ergänzen Sie "Is this the real Life...

und die Leute ergänzten. Mal gut, mal weniger gut, manchmal mit zwei Sätzen, manchmal mit dreißig, manchmal mit zehn Upvotes, manchmal flog das Ding mit minus fünf raus.

Hier nun die interessantesten Ergebnisse verschiedener Regionen:

Hannover

Votes: 6, Kommentare: 9
  • Moms spaghetti (kam mehrmals gelesen, keine Ahnung warum)
  • Or just fanta sea (Klassiker, kam auch oft und gerne vor)
  • Caught in a landslide
  • No escape from realtiy
  • Open your eyes
  • Look up to the skies
  • And seeeeee (sehr schönes Detail)
  • i'm just a poor boy
  • I need no symphathy
Hannover gilt hier mal als Musterbeispiel, da hier eine hohe Textsicherheit vorliegt und der Jodel mit sechs Upvotes auch ganz gut da steht. Natürlich ist hier noch viel Platz nach oben.
Nienburg kam fehlerfrei bis "I need no sympathy", allerdings verabschiedete sich der Jodel hier mit -5.

Diepenau

Votes: -5 (raus), Kommentare: 1
  • Or is this just fantasy 
Diepenau, das ging ja wohl mal gar nicht. Hier sehen Sie ganz klar ein Negativbeispiel.

Bielefeld

Votes: 2, Kommentare: 4
  • , is this just fantasy (hier wurde auf das Komma geachtet, gut)
  • Where are you now?
  • caught in a landslide
  • No escape from reality
 Auch hier nur ein mäßiges Ergebnis.

Erkelenz

Votes: -5 (raus), Kommentare: 2
  • Is this just fantasy
  • Warum ist mein Lörres 24/7 steif?
Die Erkelenzer haben anscheinend gar keine Lust sich mit so einem Scheiß abzugeben.


In einer Stadt scheinen sich die Jodler überhaupt nicht abzusprechen und das ist

Duisburg

Votes: 4, Kommentare: 7
  • Is this just phantasy?
  • Is this just fantasy? Chaught in a landslide, No escape frome reality
  • Is this just fantasy
  • Mama Mia
  • Open your eyes. Look up to the sky an See: I'm just a poor Boy, i need no syphathy
  • Easy come, easy go
  • Will you let me go

Porta Westfalica

Votes: -4, Kommentare: 8
  • Is this just fantasy?
  • Do my thoughts create life?
  • Mom's Spaghetti
  • JOHN CENA
  • Vielleicht ist es gar nicht Manuel Neuer (erschreckter Emoji)
  • Is this just Fanta Sea? (Coctail-Emoji)
  • Bruh
  • .. or are we dancer?
In Porta scheint man keine Ahnung von Queen zu haben, das ist natürlich sehr schade.


Ähnlich schlimm war es in

Stolzenau

Votes: 3, Kommentare 6
  • Or is this hogwarts?
  • Is this just fantasy Chaught in a landside, no escape from reality
  • Open your exes Look up to the skies (hier mal richtig geschrieben) and see
  • Oh, nein ist es nicht. Ich bin Franzose. Ich kann kein Englisch.
  • (OJ) Ne pas possible
  • Nimm die blaue Pille, die Blaue !!!!!!

Wer allerdings den Vogel abgeschossen hat ist niemand geringeres und ich denke niemand hatte diese Stadt auf dem Schirm:

Wuppertal 

Votes: 11, Kommentare: 32
  • Is this just fantasy?
  • Queen ist gemeint du otto (bezog sich auf einen gelöschten Kommentar)
  • Caught in a landslide
  • No escape from reality
  • No escape from reality
  • Open your eyes Look up to the skys And see
  • Open your eyes
  • I'm just a poor boy
  • I'm just a poor boy I need no symphaty
  • I need no sympathie
  • Easy come
  • Easy go
  • Little high, little low
  • Anywhere the wind blows Doesn't realy matter
  • To meeeeeee (sehr schön)
  • To mee
  • MAMA
  • Just killed a man
  • Put a gun against his head
  • Pulled my trigger
  • Now he's dead
  • Nein, hier ist Patrick!
  • Mama, I've got to go
  • MAMA
  • Oooooohh
  • But now i've gone and thrown it all away
  • Mama uhuhuuuuu Didn't want to make you cry
  • If im not back again this time tomorrow
  • Carry on carry on
  • Cause nothing really matters
  • (lobender OJ-Beitrag)
  • Too late, my time has come
Nach aktuellem Stand ist Wuppertal somit die Queen-Hauptstadt in Nord- und Mitteldeutschland. Das war eine reife Leistung, Schwebebahnstadt!

Dieses Ergebnis ist natürlich nur begrenzt repräsentativ, da die Jodel zu verschiedensten Uhrzeiten und Tagen gejodelt worden sind. In Buxtehude knallte mir das Ding mit -5 und vier Kommentaren an einem Wochenende um die Ohren (Samstagabend oder Sonntagmorgen, wer weiß das schon?), das hätte Dienstags vielleicht ganz anders ausgesehen. In Neuss habe ich leider vergessen die Frage zu stellen, ich war damit beschäftigt zu schreiben "Let's. Make. Some. NEEEEEUS! Gruß von der Autobahn".